Mein erstes Mal – Beratung einer Scannerin

18 01 2015

Nachdem ich meine Ausbildung zum Social Media Manager (ILS) erfolgreich abgeschlossen habe (HURRA !!), fange ich jetzt an, das erworbene Wissen einzusetzen. Und da gibt es ganz viele erste Male, und es ist immer unglaublich spannend!

TeetasseHeute war wieder so ne Premiere – ich hatte ein Skype-Date mit Claudia Lenzen, die gerne von mir wissen wollte, wie das denn mit der Facebook-Fanpage (oder Facebook-Seite) so geht. Für mich das Besondere: Claudia ist Scannerin – genau wie mein Mann.

Wer weiß, was das bedeutet, darf gleich zum nächsten Abschnitt springen; für alle anderen hier eine kurze Erklärung. Scanner sind (für mich als Nicht-Scannerin, zumindestens) ein bißchen wie Bienen: sie entdecken ständig neue, wunderschöne Blüten, die sie oberspannend finden. Das ist klasse, weil ständig neue, interessante Themen auftauchen. Für Nicht-Scanner kann es ein bißchen anstrengend sein, weil wir eher dazu neigen, eine Blüte genauer zu untersuchen. Gespräche zwischen Scanner und Nicht-Scanner sind also mit Sicherheit eines nicht: langweilig 😉 Wer mehr darüber wissen will: hier nachgucken, oder gleich bei Barbara Sher.

Wir fingen also an, und Claudia hatte diverse Fragen, an denen wir uns entlanghangelten. Dabei ging es um grundsätzliche Fragen: brauche ich eine Facebook-Seite? Oder mehrere? (kommt darauf an – wie die Zielgruppe aussieht, wie das eigene Zeitbudget aussieht …). Claudia möchte gerne auch eine englischsprachige Seite haben, weil sie auch aus diesem Sprachraum Anfragen hat. Nur – noch ne Seite pflegen?? Kostet Zeit … Wir haben dann entwickelt, dass die englischsprachige Facebook-Seite die Rolle einer LandingPage und eines Blogs übernehmen kann. Das heißt: Claudia kann darüber gefunden werden. Die Beiträge auf dieser Seite müssen keine hohe Frequenz haben, einmal die Woche reicht. Gelegentlich noch was aus dem eigenen Stream (in englischer Sprache) teilen, und die Seite erfüllt ihren Zweck.

Eine andere Frage war, wie es mit der Impressumspflicht für deutsche Seiten aussieht. Ein heikles Thema, das man nicht vernachlässigen sollte ! Wer mehr dazu wissen will, dem empfehle ich entweder bei Markus Wollenweber vorbeizusehen oder diesen Link hier zu Rechtsanwalt Schwenke.

Oder wie das mit dem Bildrecht / Urheberrecht aussieht ? Ganz einfache Grundregel: wann immer möglich, eigene Bilder von rechtefreien Motiven verwenden (die eigene Katze ist rechtefrei, die kriegt ja schließlich ihr Futter von Dir …).

BastiIm Gespräch zeigte sich immer wieder – ich rede mit einer Scannerin. Lebhaft, manchmal sprunghaft, aber dabei höchst sympathisch (ja, ich mag sie, diese Scanner, ich gebs gerne zu!). Für mich das Schöne daran: wir sind auch abgeschweift, haben über ganz andere Sachen geredet – was mir im Austausch auch viel gebracht hat. Unterm Strich konnte ich Claudia weiterhelfen, und ich habe einige sehr interessante Notizen auf meinem Kritzelzettel stehen.

Fazit: mit Scannern arbeiten erfordert ein bißchen Geduld – wenn man die aufbringt, finde ich es unglaublich bereichernd. Denn auch wenn sie gerne abschweifen, sie lassen sich auch wieder einfangen und zurückbringen. Bis zum nächsten hübschen Blümelein am Wegesrand. Und ganz ehrlich – wer läßt sich nicht gerne auf was Hübsches aufmerksam machen ?

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